trampling

Trampling – wenn der Parnter auf einen “steht“

Die Aussage „Ich stehe auf dich“ gewinnt bei der Sexpraktik Trampling eine ganz besondere Bedeutung. Der Fetisch Trampling wird nämlich dann praktiziert, wenn ein Partner wortwörtlich auf dem anderen steht und über ihn drüber läuft. Obwohl die Sexpraktik eher unbekannt ist, existieren sogar eigene Pornofilme, die sogenannten „Trampling Porn“, für sie. Dennoch sorgt Trampling nicht nur für eine sexuelle Erregung, sondern kann unter Umständen auch zu gesundheitlichen Risiken führen.

Was ist Trampling?

Trampling, wortwörtlich übersetzt „trampeln“, beschreibt einen Sexfetisch, bei welchen die Praktizierenden sich erregen, wenn eine andere Person auf ihnen steht oder über sie drüber läuft. Die Sexpraxis kann hierbei auf verschiedene Art ausgeübt werden. Der Liegende, in der Regel der Mann, legt sich auf einen flachen Untergrund. Meist handelt es sich hierbei um den Boden, ein Bett oder einen Tisch. Die andere Person, Trampelnder genannt, stellt sich auf den Liegenden. Das Trampling besteht allerdings nicht nur durch das alleinige auf den Partner Raufstellen. Der Trampelnde geht vorsichtig entlang des Körpers des Liegenden und verursacht durch den Akt verbundenen Schmerzen eine sexuelle Erregung. Welche Körperstellen genau abgegangen werden, wird nicht klar eingegrenzt. Trampling kann somit auf den Rücken konzentriert werden, kann aber auch gleichzeitig den Hals, das Gesicht, den Bauch oder die Genitalien beinhalten. Aufgrund der Schmerzen zählt das Trampling zum Bereich des BDSM-Sex, wird gleichzeitig aufgrund der involvierten Füße dem Fußfetischismus zugeordnet.

Besonderheiten und Abwandlungen von Trampling

Der Trampliing Sex kann aufgrund seiner Besonderheiten nicht von jeder Person ausgeübt werden. Generell sieht der Fetisch vor, dass sowohl Liegender wie Trampelnde sich vorsichtig herantasten und die Gefahrenhinweise beachten. Grundsätzlich ist es möglich, Trampling auf einer harten oder einer weichen Unterfläche auszuüben. Für Beginner empfiehlt es sich, eine weiche Unterlage wie ein Bett zu benutzen. Das Bett ist in der Lage, das Gewicht des Trampelnden abzufedern. Dies gilt sowohl für Rücken wie Bauch. Ob Trampling mit Socken oder barfüßig praktiziert wird, unterliegt den Teilnehmenden. Schuhe sind nicht Teil des Fetisches, da die Körperberührung hier fehlt. Anfänger sollten sich am besten zuerst auf den Rumpfbereich des Partners stellen. Verspürt der Liegende keine allzu großen Schmerzen, kann das Gewicht langsam verlagert werden. Als Stütze kann eine Wand oder ein Möbelstück verwendet werden. Die Stütze sorgt zugleich dafür, dass der Liegende nicht mit dem gesamten Körpergewicht des Trampelnden belastet wird. Kenner und Liebhaber von Trampeling können mit etwas Übung auch eine harte Unterfläche wie einen Tisch oder den Fußboden benutzen. Stützen wie andere Möbelstücke werden ebenfalls nicht benötigt. Neben dem Rücken oder den Bauch kann Trampeling außerdem am Halsbereich praktiziert werden, wenn der Liegende über eine ausreichend starke Nackenmuskulatur verfügt.

Der sexuelle Reiz für den Liegenden vs. „Trampelnden“

Beim Trampling wird ein besonderer sexueller Reiz aufgrund der verursachten Schmerzen hervorgerufen. Aus diesem Grund wird die Praxis häufig als Teil von sadomasochistischen Beziehungen ausgeübt. Die Sexpraktik unterteilt sich in einen dominanten und einen unterwürfigen Part. Der Liegende als unterwürfiger Teil erregt sich aus der Mischung aus Erniedrigung. Der Trampelnde hingegen genießt seine Machtstellung gegenüber der liegenden Person.

Risiken beim Trampling

Trampling bzw. Trampling Sex ist nicht frei von gesundheitlichen Risiken. Vor allem der Liegende kann bei Trampling gesundheitliche Folgeschäden davontragen, wenn die Sexpraktik falsch ausgeübt wird. Trampling empfiehlt sich nur, wenn der Liegende keine Erkrankungen oder Verletzungen an seinem Skelett oder seiner Muskulatur besitzt. Vor allem Trampling im Nackenbereich setzt eine starke Nackenmuskulatur voraus, wenn Verletzungen vermieden werden sollen. Bezüglich Körpergewicht existiert keine Grenze. Dennoch sollte der Trampelnde den Liegenden nicht mit zu viel Gewicht belasten. Zudem können „Hilfsmittel“ wie etwa High Heels zu Verletzungen führen. Somit sollten Interessierte am Trampling vor der Ausübung am besten einen Arzt aufsuchen und nachfragen, ob sie die körperliche Voraussetzung für diesen Fetisch erfüllen.

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