erotische laktation

Erotisches Stillen – wenn Erwachsen Erwachsene stillen

Stillen zählt zur typischen Tätigkeit einer jungen Mutter. Doch auch in der Welt der Erwachsenen ist das Stillen als Fetisch verbreitet. Die Stillbeziehung zwischen Erwachsenen, auch bekannt als erotisches Stillen oder Muttermilch Fetisch, zählt zu einer der weniger bekannten Sexpraktiken. Dennoch wird das bewusste Stillen eines anderen Erwachsenen nicht nur von jungen Müttern und Schwangeren ausgeübt. Durch eine gezielte Herbeiführung der Laktation ist es vielen Frauen möglich, ihren Partner zu füttern. Die Muttermilch Erotik ist hierbei weiterverbreitet als geahnt.

Der Fetisch „Erotisches Stillen“

Der besondere Fetisch „Erotisches Stillen“ ist unter vielen Bezeichnungen bekannt. Die Erotic Lactation, erotische Laktation oder der Muttermilch Fetisch beziehen sich dabei stets auf dieselbe Tätigkeit. Frauen stillen bei der Ausübung der Sexpraxis bewusst ihren erwachsenen Partner. Die Stillbeziehung dient allerdings anders als bei Säuglingen nicht der Nahrungszufuhr. Primär wird der Fetisch aus erotischen Gründen ausgeübt. Zentraler Teil der erotischen Laktation ist ein Milcheinschuss. Dieser kann entweder als Resultat einer Schwangerschaft oder nach einer Geburt im Zuge des normalen Stillvorgangs eintreten oder gezielt hervorgerufen werden. Um gezielt einen Milcheinschuss zu erhalten, muss die Frau eine kontinuierliche Stimulation durchführen. Unter den Begriff induzierte Laktation bekannt, werden im Zuge der Laktation die Brustwarzen mechanisch stimuliert. Dies sorgt nach einiger Zeit dafür, dass ein spontaner Milcheinfluss einsetzt. Neben einer Massage kann die Laktation auch durch ein Saugen an den Brustwarzen oder durch Pumpen eingeleitet werden. Gleichfalls können eigene Medikamente bei vielen Frauen für einen bestimmten, oft begrenzten Zeitraum, einen laktogenen Effekt herbeiführen. Soll der Milchfluss dauerhaft erhalten bleiben, müssen die Brüste zudem regelmäßig stimuliert werden. Dies sorgt dafür, dass das erotische Stillen über einen längeren Zeitraum hinweg oder sogar dauerhaft praktiziert werden kann.

Geschichte des erotischen Stillens

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Erotisches Stillen dürfte bereits seit einigen Jahrzehnten praktiziert werden, obwohl bis heute ein genauer Zeitpunkt fehlt, ab wann der besondere Fetisch in Erscheinung trat. Die Fachliteratur erwähnt den Muttermilch Fetisch erstmals um 1930 herum in lesbischen Beziehungen. In diesen Beziehungen übten beide Frauen die Rolle der Fütternden und Gefütterten aus. Obwohl sich der Fetisch im Laufe der Jahre nur wenig veränderte, wurde er immer häufiger praktiziert. Vor allem zog er immer mehr Männer an, welche von ihrer Partnerin gefüttert wurden. Befragungen und Untersuchungen zufolge gaben zahlreiche Männer zu, schon einmal an den Brüsten einer stillenden Frau gesaugt und dadurch den Muttermilch Fetisch praktiziert zu haben. Die Neugierde stand dabei deutlich im Hintergrund, da diese Männer ein echtes emotionales Bedürfnis durch die Ausübung des Fetisches verspürten. Tatsächliche wissenschaftliche Berichte und Forschungen zum erotischen Stillen und Laktation Sex bei Erwachsenen existieren bis heute allerdings kaum.

Wie wird erotisches Stillen praktiziert?

Der Muttermilch Fetisch kann auf drei verschiedene Arten praktiziert werden: Pumpen, Milchspiele und Adult Nursing Relationship (ANR). Hierbei unterscheidet sich der Fetisch je nach Zeitpunkt und involviertem Partner. Pumpen kann ohne verpflichtende Anwesenheit des Partners ausgeübt werden. Die Frauen pumpen sich die Muttermilch ab oder streichen sie aus sinnlichen Gründen aus. Das Pumpen kann sowohl nach dem Abstillen des Kindes geschehen wie gezielt hervorgerufen werden. Manche Frauen verspüren selbst beim Pumpen ein sehr weibliches Gefühl, wodurch sie die Tätigkeit ausüben.

Milchspiele hingegen können nur mit Beteiligung eines Partners praktiziert werden. Sie inkludieren alle Arten an sexuellen Aktivitäten, welche die Muttermilch von Frauen miteinbeziehen. Ausschlaggebend für Milchspiele ist Sex, welcher die Milch der Frau beinhaltet. Häufig wird die besondere Art von sexuellem Spiel unmittelbar nach der Geburt des Kindes ausgeübt. In diesem Zeitraum sind viele Frauen besonders sexuell erregt. Diese sexuelle Erregung führt dazu, dass der Milchspendereflex ausgelöst wird und sich Milchspiele wesentlich einfacher praktizieren lassen.

Adult Nursing Relationships bzw. ANR oder Erwachsenenstillbeziehungen beziehen nicht nur die Milch der Frau mit ein. Der Partner saugt aktiv an den Brüsten der Frau, da dies als Ausdruck starker Intimität und gemeinsamer Zärtlichkeit. Hierbei sind beide Partner in dieser besonderen Beziehung gleichrangig. ANRs werden nicht nur während der Schwangerschaft oder der Stillzeit praktiziert. Damit die Praktik ausgeübt werden kann, muss der Milchfluss der Frau dauerhaft aufrechterhalten werden. Somit handelt es sich meist bei einer Adult Nursing Relationship um eine Langzeitbeziehung. Manche Frauen erleben dabei beim Stillen des Partners einen angenehmen Milchspendereflex. Ebenfalls kann die Frau durch das Saugen zum Orgasmus kommen, wobei dieser nicht unbedingt während des Muttermilch Sex eintreten muss.

Trendländer für den Muttermilchfetisch

Bezüglich Muttermilchfetisch existieren kaum Forschungsergebnisse. Aus diesem Grund können auch Trendländer nicht definiert werden. Allerdings wird der Fetisch meist im Geheimen in vielen Ländern praktiziert. Häufig wird er mit anderen Sexpraktiken wie etwa BDSM kombiniert. Beim Ageplay oder Infantilismus beispielsweise nimmt der Partner die Position eines Säuglings ein. Stillen als Belohnung des untergeordneten Partners ist dabei ebenso möglich. Die Frau in einer submissiven Stellung ist hingegen beim Melken oder forced lactation gegeben. Die bewusste Laktation soll den dominanten Partner mit Milch versorgen. Ob Erotic Lacation allerdings mit BDSM häufiger praktiziert wird, ist ebenso unbekannt.

Möglichkeiten, Gleichgesinnte zu finden

Der Muttermilch Fetisch setzt ein Vorhandensein von Muttermilch voraus. Aus diesem Grund kann er nicht dauerhaft und ohne Vorbereitungen praktiziert werden. Viele Interessenten an dieser besonderen Sexpraxis wenden sich aus diesem Grund zunächst eigenen Muttermilchpornos zu. Genügt dies nicht und ist eine willige Partnerin vorhanden, kann versucht werden, bei dieser durch kontinuierliche Stimulation wie Massagen den Milchfluss herbeizuführen. Ist allerdings keine Partnerin vorhanden, existieren für Interessenten eigene Internetforen und -plattformen. Die Webseiten enthalten ausführliche Informationen zum Fetisch. Ebenfalls suchen über diese viele Personen häufig Partner, mit denen sie den Fetisch ausüben können. Vor allem eigene Online-Erotikclubs und -vereine bieten nicht nur den Zugang zu Informationen bezüglich Muttermilcherotik, sondern auch zu möglichen Partnern.

Die Ansicht stillender Mütter

Viele Frauen empfinden Stillen asexuell wie sexuell. Erotische Empfindungen beim Stillen des eigenen Kindes sind deshalb nicht ausgeschlossen. Dennoch zählt das Stillen eines Säuglings nicht zum Muttermilch Fetisch. Das Stillen dient in diesem Fall der Versorgung des Säuglings mit Nahrung sowie der Mutter-Kind-Bindung. Wird das Stillen primär zur eigenen Lustgewinnung praktiziert, gilt es als erotische Laktation. Manche stillende Mütter üben während der Stillzeit gezielt Lacation Sex aus, da sie in dieser Zeit besonders hohe Lust auf Sex haben. Der Partner soll dabei vollkommen eingebunden werden. Die hormonellen Schwankungen, welche in der Stillzeit auftreten, können zudem einen Orgasmus auslösen. Manche Frauen empfinden diesen als erregend, andere wiederum als störend. Folglich kann die Mutter in der Stillzeit eine positive wie negative Sichtweise gegenüber Muttermilch Sex besitzen.

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